GreenGurus

Wenn man durch Berlin läuft, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Gefühlt alle paar Sekunden fährt jemand mit einer Foodora- oder Deliveroo-Box an dir vorbei. Offensichtlich wird ganz schön viel Essen bestellt. Leider dürfte vieles davon ziemlich ungesund sein. Nicht zuletzt deswegen war mein Interesse gleich geweckt, als ich von den GreenGurus hörte. Denn die sind eine echte Alternative zu den ganzen anderen Lieferdiensten.

Zunächst mal holen die GreenGurus nicht das bestellte Essen bei den Restaurants ab, und liefern es dir dann nach Hause. Sie kochen das Essen in ihrer eigenen Küche (die aber nicht zu einem Restaurant gehört), und beliefern von dort aus. GreenGurus ist vielmehr eine virtuelle Restaurantkette, die frische und gesunde Gerichte wie Salate, Quinoa-Bowls, Joghurt, Müsli und kalt gepresste Smoothies oder Säfte ausliefert. Dabei fokussiert sich GreenGurus auf frische Salate und andere verzehrfertige Gerichte, die über das unternehmenseigene Netzwerk an „Flying Fridges“ ausgeliefert werden. Dies sind E-Roller, die bis zu 100 Produkte mit sich führen und diese (auf Basis einer intelligenten, digitalen Routenplanung) direkt ausliefern können. Interessant, oder?

Die Test-Bestellung

Ich habe die GreenGurus gleich mal getestet, und war sehr angetan. Die Homepage ist schön übersichtlich aufgemacht, und die Anzahl der zu bestellenden Gerichte ist übersichtlich – was ich aber gut finde. Es gibt diverse Bowls, Wraps und Suppen, dazu Smoothies und ein paar Snacks. Und hier eine weitere Besonderheit: Alle Gerichte sind vegetarisch oder vegan. Was genau drinsteckt, erfährst du, wenn du die Bilder zu den Gerichten anklickst. Sehr vorbildlich: Du erfährst hier wirklich – im Gegensatz zu anderen Lieferservices – was drin steckt. Besonders wichtig ist das nicht nur für Veganer, sondern für alle Menschen mit Allergien.

Einfache Bestellung, schnelle Lieferung

Der Bestellvorgang war supereinfach, die Bezahlung erfolgt per Paypal, Kreditkarte oder Überweisung. Wir haben anschließend ungefähr 30 Minuten gewartet, und dann klingelte es schon. Du bekommst nach der Bestellung sogar einen Link geschickt, der – wenn du ihn anklickst – zu einer Karte führt, die dir anzeigt wo der Fahrer gerade ist. Genial. Alle Gerichte waren super eingepackt, ohne jegliches überflüssiges Verpackungsmaterial. Auch das hat mir sehr gut gefallen.

GreenGurus

Was ich auch super finde ist, dass die GreenGurus sich aktiv gegen Nahrungsmittelverschwendung einsetzen und dafür Partnerschaften mit zwei weiteren Startups eingegangen sind: ResQ und MealSaver. Beide Unternehmen haben eine App entwickelt, über die Restaurants und Gastronomiebetriebe ihre überschüssig produzierten Lebensmittel und Gerichte günstig an Endkonsumenten weitergeben können.

Ach so, der Geschmack…

Ach so, hat es denn auch noch geschmeckt? Ja, aber sowas von! Wir hatten quasi alle veganen Optionen bestellt, und die waren durch die Bank durch total lecker. Und dazu auch noch ganz schön günstig: Für einen Wrap mit marinierten Pilzen haben wir nur 3,99 Euro bezahlt. Fand ich erstaunlich günstig angesichts der Qualität! Und: Die Lieferung an sich ist kostenlos!

 

Fazit: Die GreenGurus sind eine tolle und nachhaltige Alternative zu den „konventionellen“ Lieferdiensten, die ihr unbedingt mal ausprobieren solltet. Schaut aber mal vorher, ob ihr im passenden Postleitzahlen-Gebiet liegt. Das und mehr erfahrt ihr hier.

Weitere Infos zu den GreenGurus bekommt ihr auf der Homepage und Facebook-Seite. Übrigens: Wenn du über diesen Link deine erste Bestellung ausführst, bekommst du 5 Euro Rabatt – und ich auch auf meine nächste Bestellung. Danke!