GPM_4-13_Titel_02_36939f28b5 (1)Das neue Greenpeace Magazin, die Ausgabe 4.13, widmet sich dem Schwerpunktthema “Tier & Wir”, und das wirklich lesenswert. Der Untertitel lautet “Wie die Menschen mit Haus- und Wildtieren umgehen”, und die Schwerpunkt-Artikel “Wir sind die Fauna” beschäftigt sich u.a. mit den Themen Speziesismus und Karnismus. Und das auf wirklich sehr kritische Art und Weise, sehr gut geschrieben. Dazu weitere Artikel, die sich z.B. mit Zoo’s beschäftigen. Hier die Heftzusammenfassung:

“Unser Verhältnis zu Tieren ist kompliziert. Wir züchten, essen, lieben und verachten sie, sperren sie ein oder lassen sie in unserem Bett schlafen.

Die aktuelle Ausgabe des Greenpeace Magazins „Tier & Wir“ zeigt, wie widersprüchlich der Mensch mit anderen Lebewesen umgeht, und wirft die Frage auf: Wie sehr unterscheiden wir uns überhaupt von „dem Tier“?

Der Journalist Carsten Jasner diskutiert im aktuellen Magazin die Frage, ob Zoos noch zeitgemäß sind. Tierparks haben sich in den verhangenen Jahrzehnten stark verändert und auf eine Gesellschaft reagiert, die zunehmend Rechte für Tiere fordert. Doch reicht das aus?

Sogenannte Nutztiere führen ein kurzes, klägliches Leben. Dennoch ist Peter Wesjohan, Chef des Geflügelkonzerns Wiesenhof, davon überzeugt, dass das Unternehmen seinen schlechten Ruf nicht verdient. Er startete eine Charmeoffensive und lud das Greenpeace Magazin zu einer Führung ein. Um der Industrie hingegen unbemerkt in die Karten schauen zu können, besuchte unser Autor Kurt Stukenberg nachts mit Aktivisten einen Schweinestall.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen – doch das Gleiche würde der Vierbeiner von uns wahrscheinlich nicht sagen. Svenja Beller berichtet, wie sehr Hundezüchter die Tiere in ihrem Ehrgeiz deformieren und welche Qualen sie den Plattschnäuzigen, Großköpfigen und Kurzbeinigen damit zufügen.

In einer Porträt-Reihe zeigen wir, wie vielfältig das Verhältnis von Mensch und Tier sein kann. Von der Schauspielerin bis zum Präparator haben unsere Autoren unterschiedliche Menschen getroffen, die mit Tieren leben und arbeiten – mit Regenwürmern, Schmetterlingen und Lamas. Ihre Geschichten regen zum Nachdenken und Schmunzeln an.”

Hier bekommt ihr mehr Info’s zum Heft. Das Heft gibt es an Bahnhofskiosken und online zu bestellen. Es freut mich sehr, dass die Macher des Heftes erneut so kritisch über das Verhältnis von Mensch zu Tieren berichten – erst vor wenigen Monaten war der Schwerpunkt in einem Heft Veganismus.

Anmerkung: Dieser Artikel ist auch bei hier erschienen.