Es gibt so Bereiche, bei denen denken selbst alte Nachhaltigkeitshasen nicht gleich dran, dass man auch hier nach ökologisch sinnvollen Alternativen suchen könnte, z.B. bei Strohhalmen. Besonders Kinder lieben Strohhalme, aber man findet sie natürlich auch in Cocktails und anderen Getränken. Und dann schockt so eine Zahl natürlich wirklich: „In Deutschland werden pro Jahr ca. 40 Milliarden Plastikstrohhalme verbraucht“. Wow,das ist viel! Und Plastik ist problematisch, denn es wird aus Erdöl hergestellt, einem immer knapper werdenden Rohstoff mit bedenklichen Klimafolgen. Unsere Meere sind voller Plastikmüll, unvorstellbare Mengen treiben dort rum. Der Verzicht auf Plastik ist also generell ökologisch absolut sinnvoll, und zwar in allen Bereichen. Hier kommen die Produkte von Halm ins Spiel. 

Die Gründer von „Halm“ haben sich eine ganze Menge Gedanken zum Thema gemacht, und nach Alternativen gesucht. Die da wären:

  • Mehrwegstrohhalme aus Plastik
  • Mehrwegstrohhalme aus Bambus
  • Mehrwegstrohhalme aus Silikon
  • Mehrwegstrohhalme aus Edelstahl
  • Mehrwegstrohhalme aus Glas

Alternativen zu Plastikstrohhalmen im Vergleich

Bei fast allen Alternativen gab es einen Haken, wie die Vergleichstabelle (Quelle) zeigt:

Am besten schneidet tatsächlich Glas ab, und genau deshalb entstand das Unternehmen Halm. Halme aus Glas sind geschmacksneutral, spülmaschinenfest, ökologisch sinnvoll und gesundheitlich unbedenklich. Der einzige Nachteil ist offensichtlich: Glas kann kaputt gehen, aber das heißt nicht, dass die Strohhalme von Halm schnell kaputt gehen. Man muss sie einfach nur genauso pfleglich behandeln wie jedes Trinkglas. Man kann die Halme sogar als Stößel benutzen, um Eis oder Früchte damit zu verkleinern. In der Gastronomie gibt es nach den bisherigen Erfahrungen der Hersteller gerade mal 5% Verschleiß im Monat – ähnlich wie bei Trinkgläsern. 

Mir gefällt neben allen Vorteilen auch das schöne Design der Halme, das Auge trinkt quasi mit. Nein, aber sieht einfach gut aus in schönen Gläsern, oder? Hier mal ein paar Eindrücke, damit ihr wisst, was ich meine:

Für Kinder wird übrigens die Benutzung ab 3 Jahren empfohlen, darunter sollte man schon gut aufpassen. 

Halm wirtschaftet nachhaltig

Mich interessiert natürlich auch immer, wie nachhaltig das Unternehmen selber wirtschaftet, und auch hier gibt es Positives zu vermelden: 50% der Profite von Halm gehen an Unternehmungen gegen Plastikmüll. Die Verpackungen kommt komplett ohne Plastik aus und bestehen aus Pappe (aus nachhaltiger Forstwirtschaft), zudem wird HALM komplett in Deutschland produzier und beim Lebenshilfewerk in Neumünster verpackt. Ein rundum nachhaltiges Konzept also, klasse!

Wie sieht es bei euch aus? Benutzt ihr noch Einweg-Plastikstrohhalme? Vielleicht wird es Zeit für eine nachhaltigere Alternative. Schaut euch also mal die Produkte von Halm an, ich kann sie jedenfalls rundum empfehlen!

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Fotos (c) Halm