In letzter Zeit fällt mir beim Blick in die Getränkeregale auf, dass Kombucha offenbar ganz schön angesagt ist. Dabei ist Kombucha alles andere als ein neues Getränk: Seit 2.500 Jahren schon wird es in der asiatischen Naturmedizin benutzt – weil es eine vitalisierende Wirkung hat. Und das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Kombucha ein „lebendiges Getränk“ ist – im Gegensatz zu vielem Schrott, den man ebenfalls in den Regalen findet. Schauen wir doch mal, was Wikipedia zum Stichwort „Kombucha“ sagt:

„Kombucha ist ein Gärgetränk, das durch Fermentierung gesüßten Tees, z. B. Grünen Tees, mit dem sogenannten Kombucha-Pilz oder Teepilz hergestellt wird. Durch alkoholische Gärung baut der Kombucha-Pilz den Zucker zu Kohlenstoffdioxid und Ethanol ab….Bei der Vergärung bauen die Hefen den Zucker zu Kohlenstoffdioxid und Ethanol (etwa 0,5- 2 %) ab und bilden zum Teil Glucuronsäure und Gluconsäure. Bei der Fermentation entstehen verschiedene Stoffwechselprodukte, die sich angeblich positiv auf das Wohlbefinden auswirken sollen, darunter Essigsäure, Milchsäure, andere organische Säuren und verschiedene Enzyme, die die Organismen an die Nährlösung abgeben. Kombucha enthält u. a. verschiedene Spurenelemente wie Zink und Mangan. Zu den nachgewiesenen Inhaltsstoffen gehören Vitamin B1, B6, B12 und C.“

Kombucha ist gesund!

Durch die Fermentation entstehen die positiv wirkenden Stoffe:

  • Vitamin B1 – reguliert unseren Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel
  • Vitamin B2 –  reguliert den Atmungsstoffwechsel
  • Vitamin B3, B6 – reguliert den Eiweißstoffwechsel
  • Vitamin B12 – fördert die Blutbildung, Zellteilung und die Gesundheit des Nervensystems
  • Vitamin D, K und Folsäure – fördern die gesunde Entwicklung von Knochen, Zähnen und Haut
  • Eisen – wichtig für die Blutbildung
  • Hefen – stärken das Immunsystem und verbessern das Hautbild
  • Glucuronsäure – Die mächtigste Waffe des Körpers, um zu entgiften und wird vom Körper auch selbst hergestellt. Sie bindet Stoffwechselgifte, verbessert das Bindegewebe, stärkt Knochen und Gelenke, heilt die Magenschleimhaut und man sagt sogar sie sei hilfreich im Kampf gegen Krebs
  • Gluconsäure – unterstützt die Wirkung von Antioxidantien, wie Vitamin C, OPC, Vitamin E, Q10
  • Rechtsdrehende Milchsäure – starke antibiotische Wirkung, sorgt für eine gesunde Darmflora
  • Probiotische Milchsäurebakterien – unterstützen und bauen die Darmflora auf
  • Verschiedene Enzyme  – Stärkung des Immunsystems, Entzündungshemmung, Wundheilung, Antivirale und antibakterielle Wirkung

Genau deswegen bezeichnet man Kombucha als lebendiges Getränk, und deswegen hat er eine probiotische Wirkung, die sich positiv auf auf unsere Darmflora auswirkt. Aber Vorsicht, Kombucha ist nicht gleich Kombucha! So mancher Getränkeriese ist auf den Trend aufgesprungen, und bietet seine minderwertigen Kreationen in den Regalen feil. Wie gut, dass es auch hochwertigen Kombucha aus Leidenschaft gibt – wie eben der von Fairment aus Berlin, einem äußerst sympathischen kleinen Unternehmen.

Kaufen oder selber herstellen?

Im Shop von Fairment (und in immer mehr Getränkekühlschränken in Bioläden, Supermärkten oder Spätis) findest ihre leckeren Kombucha-Varianten „Classic Green“, „Honigbusch“ und „Lemongrass“. Dazu gibt’s diverse Teemischungen – denn Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk! Und das ist richtig lecker, schön prickelnd und erfrischend. Die Flaschen und das ganze Design sind auch richtig toll, absolut gelungen! Also kauf dir unbedingt mal alle 3 Sorten und teste dich durch!

Und jetzt kommt noch ein „One more thing…“: Du kannst auch selber Kombucha und Kefir selber zuhause herstellen – und dafür kannst du im Kombucha-Shop alle benötigten Zutaten kaufen, u.a. den „Scoby“ (symbiotic culture of bacteria and yeast), den unverzichtbaren „Kombuchapilz“. Ich habe seit einigen Wochen zwei wunderschöne große 5-Liter-Gläser zuhause stehen, in denen ich Kombucha und Kefir produziere – und ich liebe es! Das Ganze ist am Anfang (wirklich nur) ein ganz klein wenig kompliziert, aber man bekommt natürlich eine gute Anleitung dazu, und dann klappt alles auch reibungslos. Und wenn man einmal den Dreh raus hat…läuft’s!

Geniale Komplett-Startersets

Praktischerweise gibt es tolle Startersets, die ich dir sehr ans Herz legen möchte. Du findest darin:

  • Einen sehr vitalen 100% Bio-Scoby
  • Sehr aktive Starter-Flüssigkeit (für bis zu 5 Liter Kombucha)
  • Ein original Gärgefäß aus Glas
  • Praktisches Zubehör wie Teesieb, Trichter, Sieb
  • Hochwertige Zutaten wie Bio-Zucker und Bio-Tee
  • Ein Rezept, Tipps und eine Anleitung
  • Zugang zu unserer exklusiven Kombucha-Brauer-Facebook-Gruppe

Kombucha Starterset

Also, alles was du für deinen eigenen Kombucha benötigst. Übrigens spart man natürlich auch ganz schnell gut Geld, das mal nebenbei.

Wenn du mehr auf Kefir stehst – oder beides liebst – empfehle ich dir das Wasserkefir Startset, mit allem was du benötigst. Kefir schmeckt etwas anders als Kombucha (süßer), und hier arbeitest du nicht mit dem Kombucha-Pilz, sondern mit Wasserkefirkristallen. Und die vermehren sich gnadenlos, so dass du ganz viel Kefir produzieren kannst. Sollte dir doch mal irgendwas ausgehen, kannst du im Fairment-Shop natürlich auch alles einzeln nachbestellen. Finde ich super und fair.

Fazit: Ich bin absolut begeistert von dem, was Fairment in die Welt trägt. Wie genial, dass man Kombucha und Kefir sogar zuhause herstellen kann. Ich finde, das die beiden Getränke nicht nur super Alternativen zu Limos sind, sondern (besonders Kefir) sogar eine ganz schöne Alternative zu Wein, weil er ein wenig an Federweißer erinnert. So völlig alkoholfrei sind Kombucha und Kefir übrigens nicht (wegen der Vergärung), daher sollten Menschen mit Alkoholproblemen sich besser andere Alternativen suchen – auch wenn der Alkoholgehalt sehr gering ist. Aber sicher ist sicher. Allen anderen empfehle ich: Schaut auf die Homepage von Fairment, probiert euch durch, und wenn es euch schmeckt werdet euer eigener Kombucha- und/oder Kefirproduzent!