Tatsächlich durch Zufall entdeckte ich vor einigen Tagen ein relativ neues, rein veganes Restaurant in Schöneberg. Das Mana wirbt mit „Food to glow“ und „Gesunde, vegane & kreative Küche“. Gerade letzteres vermisse ich tatsächlich manchmal in veganen Restaurants. Ich finde es reicht längst nicht mehr, einfach „irgendwas veganes“ anzubieten, und ich brauche auch nicht nur Fast Food. Deswegen freue ich mich natürlich, solche neuen Orte zu finden. Aber kann das „Mana“ auch seine Versprechungen halten? Dazu später mehr.

Ambiente: Wunderschön!

Zunächst mal fällt natürlich das wunderschön gestaltete Ladenlokal ins Auge. Groß ist es, und sehr sehr schön, mit sehr hübschen Details überall. Besonders auffällig ist natürlich der riesig lange Tisch, außerdem gibt es ein paar Produkte zu kaufen. Alles wirklich sehr geschmackvoll gestaltet. Ebenso schön ist der Außenbereich gestaltet, der ganz viel Platz zum Sitzen in der Sonne bietet. Super, volle Punktzahl!

Das Essen: Lecker!

Die übersichtliche Speisenkarte des Mana bietet einige Frühstücksoptionen, süße wie salzige. Mittags kann man sich dann an diversen Burgern und Flammkuchen laben, allesamt vegan – wie alles im Mana. Burger und Flammkuchen sind übrigens auf Dinkel-Basis. Bagels, Bowls und einige Starter ergänzen das Speisenangebot. Als ich da war, fand ich aber eine andere Karte vor als die im Internet angebotene – entweder es fehlte was in meiner Karte oder die aktuellste Version ist nicht online gestellt worden. Als ich da war, fand ich nur Burger und Flammkuchen sowie die Frühstücksangebote auf der Karte – von daher kann ich nicht zu 100% sagen, was es tatsächlich alles gibt. Es gibt auf jeden Fall je nach Tageszeit unterschiedliche Speisen zu bestellen.

Wir hatten ein Kurkuma Porridge und ein „Trio Dip Salty“. Beides sehr lecker, der „Brotkorb“ war allerdings kein Brotkorb, sondern leckeres Rohkostbrot, das sehr hausgemacht aussah. Dem Salat hätte ein wenig Dressing gut bekommen, so ganz trocken war er etwas langweilig. Das Porridge ist übrigens kalt, schmeckte trotzdem sehr gut.

Service und Preise

Zunächst zum Positiven: Die Preise sind absolut in Ordnung, teilweise sogar meinem Empfinden nach fast zu günstig. Aber da beschwert man sich als Gast ja eher nicht. Nicht so gut organisiert war aber leider der Service. Supernett und sympathisch auf jeden Fall, aber man sollte hier zur Sicherheit viel Zeit einplanen – die wir eigentlich gar nicht hatten. Unsere recht unaufwändige (Porridge und Hummusteller) Bestellung brauchte tatsächlich 40 Minuten, das georderte Getränk (eine Limo) kam sogar erst nach 45 Minuten. Etwas unglücklich auch, dass alle anderen Gäste, die nach uns bestellten, lange vor uns Essen und Getränke (wie Burger und Kaffeespezialitäten) bekamen. Das kommt einfach nicht gut bei den meisten Gästen an, wenn die Bestellungen so gar nicht der Reihenfolge nach bearbeitet werden, vor allem wenn man es wirklich etwas eilig hat.

Fazit: Eine schöne Bereicherung 

Trotz der Schwächen beim Service – die sicher mit der Zeit besser werden – ist das Mana eine Bereicherung für die vegane Restaurantszene in Berlin, weil es ein wunderschöner Ort, und das Essen lecker – und tatsächlich ziemlich kreativ ist. Wenn ich beim nächsten Mal nicht wieder so ewig lange warten muss, „glow“ ich vielleicht ja auch wirklich. Ich möchte auf jeden Fall mal die Burger und Flammkuchen testen.

Alle weiteren Infos findest du auf der Homepage des Mana.