Ich benutze schon so lange ein Sigg-Flasche, dass ich irgendwie noch gar nicht darüber nachgedacht hatte, die mal hier vorzustellen für all jene, die sie noch nicht kennen. Aber jetzt. Sigg-Flaschen sind ultraleichte Alu-Trinkflaschen in verschiedenen Größen und Formen. Toll geeignet als Fahrradflaschen, aber auch sonst für unterwegs. Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer, richtig. Zumindest kommt das Unternehmen aus der Schweiz, und noch toller: Es produziert auch da, exportiert allerdings auch 90%, soviele Schweizer gibt es ja auch wieder nicht. Und das ist auch unser Glück, sonst kämen wir nicht in den Genuss dieser Flaschen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Da die Presseabteilungen von Unternehmen Profis sind und sich lange Gedanken gemacht haben über Pressemitteilungen, zitiere ich mal kurz aus einer solchen, da es die wichtigsten Aspekte gut zusammenfasst, was den für diesen Blog besonders interessanten Aspekt der Nachhaltigkeit betrifft:

„SIGG steht für höchste Schweizer Qualität, Nachhaltigkeit und Ökologie. Sämtliche Flaschen werden in der eigenen Frauenfelder Produktionsstätte umweltgerecht und unter strengen Qualitätskontrollen hergestellt. SIGG bietet eine clevere Alternative zu PET: Mehrere Millionen Tonnen PET-Flaschen landen jährlich weltweit im Abfall. Ihr biologischer Abbau nimmt rund 1000 Jahre in Anspruch und noch bevor eine PET-Flasche in unsere Hände gelangt, hat sie bereits 90 Prozent ihrer Umweltbelastung verursacht, verbraucht Erdöl für die Kunst- stoffproduktion, den Transport und die Kühlung. SIGG Flaschen hingegen haben auch bei täglichem Gebrauch eine Lebensdauer von mindestens fünf Jahren und sind anschließend 100 Prozent wiederverwertbar[…]Die Herstellung von Recyclingaluminium benötigt nur rund fünf Prozent der Energie im Vergleich zu der Herstellung von Frischaluminium, ohne dabei an wertvollen Materialeigenschaften einzubüßen.“

Das gefällt mir schon mal sehr gut. Produziert wird mit inzwischen 55% erneuerbarer Energie, diesen Anteil möchte man weiter steigern.

Ich persönliche fülle meine Flasche in der Regel mit Leitungswasser und habe meine SIGG-Flasche fast immer in der Tasche. Wiegt nicht mehr als eine Plastikflasche, ist aber ökologisch deutlich sinnvoller, kostet mich weniger und ich mag auch nicht über BPA oder sonstiges Chemie-Zeug in einer Plastikflasche nachdenken müssen. Natürlich kann man auch Schorlen oder andere Getränke einfüllen. Außerdem ist die Flasche wirklich bruchfest und überlebt einen Sturz locker.

Die Auswahl an Flaschen ist in den über 100 Jahren seit Firmengründung ganz schön angewachsen, die Teile sind inzwischen sogar trendy geworden und kommen einer irren Farbpalette daher. Da sollte tatsächlich für jeden Geschmack was dabei sein. Guckt euch am besten mal selber das umfangreiche Angebot auf der Internetseite von SIGG an.

Außerdem verlose ich eine Flasche, die mir SIGG netterweise zur Verfügung gestellt hat, eine Traveller Red. Schreibt mir einfach info@berlinbio.de einen kurzen Gruss. Viel Glück!