Am letzten Montag fand der Auftakt unserer neuen Reihe „Eat and meet“ statt. Das Konzept ist denkbar einfach: Bio-interessierte Esser treffen sich in wechselnden Bio-Locations, um gemeinsam zu essen, neue Leute kennen zu lernen, zu netzwerkeln, aber auch um einiges über das Restaurant-Konzept und die dort verwendeten Zutaten zu erfahren. Ich glaube behaupten zu dürfen, dass dieses Konzept bei der ersten Veranstaltung im Pappa e Ciccia voll aufgegangen ist!Der Abend begann im Wald. Naja, so eher ein Wäldchen. Benjamin, der Co-Inhaber vom Pappa e Ciccia hatte in der Ecke des Schulhofes gegenüber des Restaurants eine ungewöhnliche kleine Waldecke entdeckt, in der er sogar eine kleine Tribüne gibt. Und so führten wir die erstaunten Besucher dort hin, wo sie mit einem oder zwei Aperitiven in der Hand den Vorträgen von Patrick (Berlin isst Bio), Benjamin (Pappa e Ciccia), Harald (Lovechock), Riegel Wein, der Biokräuterei Oberhavel und Marcus von Thönes Fleisch lauschten.

So sensibilisiert für die kommenden Genüsse ging es ins Pappa e Ciccia, das von den knapp 80 Gästen des „Eat and meet“ bis auf den letzten Platz gefüllt war. Es dauerte zwar etwas, irgendwann hatte aber jeder sein Plätzchen gefunden, und dem Service des Pappa stand ein wahrlich anstrengender Abend bevor, denn so viele Gäste gleichzeitig zu bedienen, ist natürlich eine große Herausforderung, die auch gut angenommen wurde – ein Kompliment an die Mitarbeiter, die stets freundlich und bemüht waren. Natürlich klappte nicht alles perfekt, aber angesichts dieser Menge an hungrigen Menschen auch kein Wunder.

Die Gäste konnten zwischen 3 Menüs wählen: Einem veganen, einem fleischhaltigen, und einem mit Fisch. So gab es beispielsweise als Hauptgang „Beelitzer Spargel im Zucchinimantel mit Semmelbrösel gratiniert an Kohlrabi-Kräutersalat“, „Hausgemachte Riesentortelacci gefüllt mit Ragu vom Rügener Salzwiesenlamm an frischen Soße aus Kirschtomaten und Basilikumpesto“ und „Ganze, gebackene Scholle aus MSC Fang bei Norwegen gefüllt mit Kapern und schwarzen Kalamata Oliven, Kräutern an einem Salat aus Blumenkohl, Brokkoli, Lauch und rohem Gemüse“. Als Dessert standen Panna Cotta und Erdbeer-Tiramisu zur Auswahl, die Vorspeise mit diversen Antipasti, z.B. „Carpaccio vom schottischen Salmo Salar Lachs nach Art der Sushwap Indianer mit Walnussholz geräuchert an Wildkräutersalat mit Beelitzer Spargel“.

Die Menüs bestanden somit aus 3 Gängen, die zwischen 19 und 28 Euro kosten – übrigens deutlich unter „Normalpreis“. Zwischendurch gab es reichlich Gelegenheit sich auch an anderen Tischen anzudocken oder beim gemeinsamen Rauchen (pfui!) draußen mit selbstverständlich durchweg tollen Menschen ins Gespräch zu kommen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht, und auch nach dem letzten Gang wollten die meisten Gäste noch lange nicht gehen. Es wurde also hervorragend gegessen und fleißig kennengelernt und ausgetauscht. Und so war im Fazit das Feedback der Gäste sehr, sehr positiv und der Abend sehr lang und schön. Die Auftaktveranstaltung des „Eat and meet“ war damit ein voller Erfolg und schreit nach einer Fortsetzung. Die wird kommen, vorher möchten wir aber erstmal ein dickes Dankeschön an das ganze Team von Pappa e Ciccia aussprechen, die uns allen einen tollen Abend beschert haben. DANKE! Danke auch an alle Gäste für ihr Kommen, ihr habt das ganze zu einem wunderbaren Abend gemacht.

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Zuletzt darf natürlich die Empfehlung für einen (weiteren) Besuch im Pappa e Ciccia nicht fehlen, ein Besuch in einem der tollsten Berliner (Bio-)Restaurants lohnt sich immer. Zum Beispiel auch zum Brunch, worüber ich hier schon ein mal berichtet hatte.

Und ganz zuletzt gibt es hier noch einige Fotos vom Event ((c) by Gaia Marturano www.gaiamarturano.it)